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Halbzeitbilanz: Dialog der Religionen und Kulturen

Offener Austausch im Rathaus

Das Rathaus ist ein Ort, der offen ist für alle Einrichtungen, Verbände, Initiativen und Organisationen und natürlich auch für die Religionsgemeinschaften. Für diese Offenheit stehen zahlreiche Veranstaltungen wie der Empfang zu Beginn des neuen jüdischen Jahres für die Jüdische Gemeinde, der Willehad-Empfang der Katholischen Kirche, der Empfang am Ende des Ramadan für die Muslime und alle Interessierten, Projekte wie "Religionen beten für den Frieden" sowie Jubiläen und besondere Jahrestage von Religionsgemeinschaften, zuletzt von Bahá’í; und Schura. Darüber hinaus gibt es Treffen mit den christlichen Kirchen, den muslimischen Gemeinschaften, den Aleviten, den Jesiden, aber auch mit anderen Religionsgemeinschaften. Diese Treffen dienen vor allem dem religiösen, kulturellen und sozialen Miteinander, dem Zusammenhalt und der Integration.


Gemeinsam für den sozialen Zusammenhalt

"Glaube, Gewissen undÜberzeugung sind frei." Es ist die Aufgabe des Senats, die ungehinderte Ausübung der Religion, so wie es in Artikel 4 der Landesverfassung festgeschrieben ist, zu gewährleisten. Mit ihrem breiten Engagement in unserer Gesellschaft sind die Kirchen und Religionsgemeinschaften für die Bremer Landesregierung wichtige Dialogpartner. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens und der Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Und das auf vielfältige Weise: in Krankenhäusern, in Schulen und Beratungsstellen, in der Kinder- und Jugendarbeit. Ihr Engagement für all die Menschen, die nicht auf der "Sonnenseite des Lebens" stehen, ist außergewöhnlich und vorbildlich - sei es für die Obdachlosen und für die Gefangenen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder in der Flüchtlingshilfe.

Übergabe der Urkunde Reformationsstadt Europas: Pfarrer Bernd Jaeger (li.) und Bürgermeister Carsten Sieling

Quelle: Verena Hornung

Bremen ist Reformationsstadt Europas

2017 spielt auch in Bremen das Gedenken an 500 Jahre Reformation eine große Rolle. Seit November vergangenen Jahres ist die Hansestadt auch offiziell "Reformationsstadt Europas". Dieser Titel wurde im Rahmen eines Empfangs im Bremer Rathaus von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) verliehen. Die Verleihungsurkunde wurde von Pfarrer Dr. Bernd Jaeger, Reformationsbeauftragter der GEKE, überreicht (siehe Foto). Die Erinnerung an die Reformation und die vielen Veranstaltungen dazu sind zwar in erster Linie Sache der Kirche, aber natürlich sind Staat und Gesellschaft insgesamt von der Reformation und ihren Auswirkungen geprägt.

Der Senator für Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften

Senatskanzlei
Am Markt 21
28195 Bremen

Ansprechpartner: André Städler
Tel.: +49 421 361 23 96 
andre.staedler@sk.bremen.de
www.rathaus.bremen.de

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